Menschenleer und paradiesisch!

4 Tage Inselhopping in BalaBac auf den Philippinen

Erfahre mehr über BALABAC!

Weshalb das Inselhopping in Balabac so paradiesisch ist und wie es war vier Tage mit Philippinos zu leben erfährst du in diesem Beitrag!

ALLGEMEIN

Auf den Philippinen habe ich mit zwei anderen Mädels, die ich in einem Hostel kennenlernte, eine 4-tägige Inselhoopingtour in Balabac gemacht. Balabac befindet sich im Süden von Palawan und vom Auswärtigen Amt wird eine Teilreisewarnung für dieses Gebiet ausgesprochen. Wir haben uns aber zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Im Folgenden erkläre ich unseren wunderschönen Trip genauer!

TAG 1

Nachts um 3 Uhr wurden wir von einem privaten Taxifahrer in Puerto Princesa, der Hauptstadt Palawans, abgeholt. Dieser brachte uns in den Süden der Insel. Je weiter man in den Süden fährt, desto paradiesischer sieht die ganze Insel aus! Man fährt durch wunderschöne Palmenwälder, aber auch die Straßen werden zunehmend schlechter. So hatten auch wir eine kleine Autopanne, die aber schnell behoben werden konnte 😀 

 

Um 8 Uhr morgens kamen wir am Hafen an, wo wir von unserem Guide mit einem Boot abgeholt wurden. Nachdem unsere Rucksäcke verladen waren, ging es auch schon zur ersten Insel. Falls du planst, auch eine solche Tour zu machen kann ich dir empfehlen, auf jeden Fall Ohropax mitzunehmen, denn der Motor des Bootes ist unheimlich laut! Jeden Tag werden 3 bis 4 Inseln oder Sandbänke angefahren. Der Guide entscheidet je nach Wetterlage und Anzahl der Personen, welche Ziele genau angefahren werden.

Als wir auf der ersten Insel ankamen war ich wirklich überwältigt! Unglaublich schön, einfach wie im Paradies! Menschenleere Strände, Palmen am Strand und alles naturbelassen. 

Abends kamen wir dann in unserer Unterkunft an. Dort lebt man zusammen mit Einheimischen ein völlig anderes Leben! Für mich war es eine richtig tolle Erfahrung, denn mir wurde bewusst, wie wenig ich eigentlich zum Leben brauche. Außerdem gab es dort so viele süße Welpen! 

Geschlafen haben wir in einer offenen Holzhütte, in der eine Art Bett mit einem Mückennetz stand. Strom gab es nur Abends für drei Stunden und Wifi geschweige denn irgendeine Art von mobilem Empfang suchte man vergeblich 😀 Als Dusche stand uns in der Toilette ein Eimer Wasser zur Verfügung 😀 Die Menschen dort sind alle so liebenswert und haben wirklich alles dafür getan, dass unser Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem wurde! Egal was uns auf dem Herzen lag wir konnten immer nachfragen und wirklich jeder war hilfsbereit.

Ich hatte zu dieser Zeit einen starken Ausschlag an meinen Beinen, da ich auf Mückenstiche allergisch reagierte. Die Stiche sammelten sich mit Wasser und als sich die Blasen öffneten, heilten die offenen Wunden nicht mehr. Logischerweise befindet sich auf keiner der Inseln ein Arzt oder Krankenhaus 😀 Ich habe jeden Tag Salbe und ein Mittel zur Desinfektion von den Einheimischen bekommen und es wurde sich wirklich liebevoll um mich gekümmert. Als ich dann zurück in Puerto Princesa war, bin ich sofort ins Krankenhaus und habe dort Antibiotika als Salbe und in Tablettenform bekommen. Wenn ihr also einen Trip auf die Philippinen plant: Schützt euch so gut es geht vor Moskitostichen! Das Krankenhaus auf den Philippinen war echt voll in Ordnung und ich habe für die Behandlung inklusive Medikamente gerade mal 60 Euro bezahlt, wobei die Medikamente teurer als die eigentliche Behandlung waren. 

TAG 2

Jeden Morgen steht man mit dem Sonnenaufgang auf und bekommt ein richtig gutes Frühstück! Wir hatten morgens meistens Pancakes mit Bananen oder auch Eier. Im Voraus kann man angeben, ob man beispielsweise Vegetarier ist oder vegan lebt. Darauf wird gerne Rücksicht genommen. Allgemein ist das Essen extrem lecker und wird immer frisch zubereitet! Danach ging wieder raus mit dem Boot. Da die Unterkunft weit von den ganzen wunderschönen Inseln weg ist, fährt man morgens erstmal mindestens 2 Stunden, bis man die erste Insel erreicht. 

Das Gute war, dass wir nur 3 Personen waren und immer die einzigen Menschen auf den Inseln! Wir haben während unseres Aufenthalts wirklich keine anderen Touristen gesehen und die Inseln sind einfach nur traumhaft schön! Ich war zwar noch nie auf den Malediven aber ich denke, das ist auf jeden Fall vergleichbar 😀 

Ab dem zweiten Tag hatten wir leider nicht mehr so viel Glück mit dem Wetter. Außerdem war der Wellengang so hoch, dass auf dem Boot wirklich nichts mehr trocken blieb. Deshalb ist es wichtig, im Voraus ein Dry Bag zu kaufen, denn sonst steht es schlecht um Handy und Kamera 😀 

TAG 3

Auch am dritten Tag war das Wetter ziemlich schlecht und es regnete immer mal wieder. Trotz allem waren die Inseln wie immer wunderschön und menschenleer. Heute machten wir einen kleinen Halt auf der Nachbarinsel wo mehr Menschen leben.  

Ihre Häuser sind auf Stelzen im Wasser gebaut, was ich vorher so auch noch nie gesehen hatte! Was mir am dritten Tag auffiel war, dass auch auf diesen menschenleeren und einsamen Inseln leider verhältnismäßig viel Plastik zu finden ist.

Ein Highlight heute war für mich eine Sandbank, auf der eine offene Holzhütte gebaut war. Einfach paradiesisch und wunderschön! Ich bin sowieso ein großer Fan von wunderschönen Stränden und türkisblauem Meer und das, was wir auf Balabac sehen und erleben durften, war wirklich ein Traum!

TAG 4

Am vierten Tag geht es um 6 Uhr morgens mit der öffentlichen Fähre zurück zum Hafen. Die Fähre an sich ist wirklich unbequem, erfüllt aber ihren Zweck. Wir saßen 6 Stunden auf Holzbänken eingequetscht zwischen Einheimischen, als einzige Touristen 😀 Auch diese Fähre war durch den Motor richtig laut, wer da also empfindlich ist: Ohropax einpacken 😀 

 

Am Hafen angekommen ging es mit dem Taxi zurück nach Puerto Princesa. 

Ich würde diesen Ausflug auf jeden Fall wieder buchen! Falls du denselben Ausflug machen möchtest, kontaktiere mich gerne, ich kann dir die Kontaktdaten unseres Guides geben 🙂 

Falls du Fragen hast, kannst du mir sehr gerne schreiben! Hinterlasse ein Kommentar unter diesem Beitrag, nutze das Kontaktformular oder kontaktiere mich auf Instagram.